Wasserwerk

wasserwerk01Bereits im Jahre 1969 wurden erste Aufschlussbohrungen durchgeführt. Das Wasserwerk wurde nach seiner Inbetriebnahme durch den Wassermeister Herrn Georg Poehls geleitet. Zur Seite stand ihm dann ab Mitte 1979 ein Mitarbeiter. Das Wasserwerk wurde in den ersten zehn Jahren Jahr um Jahr erweitert. Das Investitionsvolumen beträgt bis dahin rund 15 Millionen DM. Der erste Abschnitt des Wasserwerkes wurde bis Ende 1980 vollendet und eine Strecke von etwa 140 km Hauptversorgungsleitungen verlegt. Die Lagerkapazität der vier Reinwasserbehälter beträgt 1.500 cbm.

Nach Abschluss des Wasserlieferungsvertrages mit der Gemeinde Trittau, musste das Wasserwerk in den Jahren von 1980 bis 1983 umgebaut werden. Die Wasserversorgung der Gemeinde Trittau erfolgte durch die Südtrasse, die 1981 fertiggestellt wurde. Sie verläuft durch die Gemeinden Sirksfelde, Koberg, Köthel, Mühlenrade, und Hamfelde/St.. 1986/87 wird eine zweite Zuleitung nach Trittau gelegt. Die Nordtrasse verläuft über Linau-Busch durch die Hahnheide nach Trittau.

wasserwerk02Nach dem Umbauten der vergangen Jahre stellt sich das Wasserwerk heute wie folgt dar. Aus der Lagerkapazität von 1.500 cbm in den Reinwasserbehältern, ist eine Kapazität von 4.500 cbm Wasser geworden. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten belaufen sich bis zum 31.12.2002 auf rund 16.570.000 Euro. Für das Jahr 2004 ist der Bau einer Ringleitung von Köthel/Lbg. nach Hohenfelde vorgesehen.

Die fünf Reinwasserpumpen, die je nach Wasserbedarf der Bewohner des Verbandsgebietes geschaltet sind, versorgen über das ca. 260 km lange Hauptleitungsnetz die rund 4.000 angeschlossenen Häuser mit Trink- und Brauchwasser. Die Wassermenge, die täglich über das Rohrnetz abgenommen wird, schwangt zwischen 4.000 und 5.000 cbm. An warmen Sommer-tagen werden auch bis zu 6.000 cbm Wasser durch die Verbraucher abgenommen. Dieser Wasserbedarf wird durch die neun Förderbrunnen, die zwischen 70 und 160 Meter tief sind, gedeckt.

Heute wird das Wasserwerk von Herrn Wilfried Sülflohn geleitet. Gesundheitsbedingt schied Herr Poehls am 30.06.1993 als Wassermeister aus. Herr Sülflohn übernahm kommissarisch die Werksleitung, die er auch bereits während der Krankheit seines Vorgängers übernommen hatte.

Zusammen mit seinen drei Mitarbeitern und einem Auszubildenden versorgt er Sie täglich mit frischem Wasser.

Aufgaben neben der Wassergewinnung:

Neben der Wassergewinnung sind im Wasserwerk noch weitere Aufgaben zu bewältigen:

Hausanschlüsse: Im Durchschnitt werden pro Jahr 100 neue Hausanschlüsse gelegt. Hierbei handelt es sich um die Zuleitung von der Straße bis hin zum Wasserzähler im Haus.

Wasserzählertausch: Um eine exakte Ermittlung des Wasserverbrauches zu gewährleisten, werden geeichte Zähler verwendet und alle sechs Jahre ausgetauscht. Im Jahr sind dies rund 700 Zähler im Verbandsgebiet.

Wasserzählerablesung: Zum Ende des Abrechnungszeitraumes (30.09.) müssen im Verbandsgebiet rund 4.000 Wasserzähler abgelesen werden.

Rohrnetzbetreuung: Die Leitungen, Schieber und Hydranten im Verbandsgebiet müssen instand gehalten werden. Entstandene Schäden an den Leitungen und den Hydranten müssen erkannt und behoben werden. Bei einem Rohrbruch kann es zu Engpässen oder sogar zum Erliegen der Wasserversorgung kommen. Daher besteht für die Mitarbeiter im Wechsel ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst, der auch an Sonn- und Feiertagen wahrgenommen wird.

Wöchentliche Wasserprobenentnahme zur Kontrolle der Trinkwasserqualität und zum Nachweis für das Kreisgesundheitsamt.

Instandhaltung des Wasserwerkes: Die Anlagen des Wasserwerkes müssen gewartet und unterhalten werden.

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